Gerd Seemann in Bamboleo Vol. 18

Gerd Seemann zu Orff goes Latin

„Das Fazit vorweg: sehr empfehlenswert! Schon seit Ende der 80’er Jahre hat der Autor einen hervorragenden Ruf als Latinpercussionist; seine Kompetenz als Musikpädagoge stellt er ebenfalls seit vielen Jahren im Kreativ-Haus in Münster/W und in Workshops und Fortbildungen unter Beweis. Und seine musikethnologischen (Er-)Forschungen führen ihn seit 15 Jahren nach Südamerika und in die Karibik, wobei sich Kuba als ‚Schwerpunkt’ herauskristallisiert hat…
… Auch wenn ich mich wiederhole – und das repetitive Element ist in dieser Art der Musik ja substantieller Bestandteil- sehr empfehlenswert – für Musikpädagoglnnen ebenso wie für Percussionistlnnen, die mehr über afro-karibische Musik (u.a. spielend) erfahren und wissen wollen. Dieses sind auch die Erfahrungen, die ich an der Hochschule für Kunst, Bremen, in meinen Seminaren mit angehenden Musiklehrerlnnen bisher gemacht habe und diese wiederum in ihren Unterrichtseinheiten an Bremer Schulen.“

Gerd Seemann ist Percussionist, Musikpädagoge und Feldenkraislehrer, lehrt an der HfK Bremen am Institut für Musikpädagogik
(aus: Bamboleo – Zeitschrift für Salsa und mehr, Vol. 18. Münster: Bamboleo-Verlag, März-April 2002)

Uli Ertle in PercussionCreativ Newsletter 02/2002

Uli Ertle zu Orff goes Latin

„ … ‚Trommeln auf orffschen Instrumenten ist ja nix Neues’, sollte man meinen – aber nicht mehr nach der Beschäftigung mit Rainer Redekers Schule! …
… Es gibt wenige Percussion-Lehrbücher, die in so exzellenter Weise saubere Aufarbeitung, gute Darstellung und durchdachte Methodik und Didaktik verbinden und auf so begrenztem Raum eine derartige Fülle an Musik und fundierter Informationen anbieten. Dabei sind die Texte gut geschrieben und flüssig zu lesen und auch das Layout ist stilvoll und übersichtlich.“

Uli Ertle in PercussionCreativ Newsletter 02/2002

Orff goes Latin

Orff-goes-Latin-BuchDie karibische Musik gewinnt in Europa immer mehr Freunde. Salsa, Reggae und Merengue sind nur die bekanntesten musikalischen Genres, die die musikalische Welt erobern.

Immer mehr LehrerInnen entdecken die außereuropäischen Musikstile für ihren Unterricht und insbesondere die rhythmusbetonte Musik der Karibik und Afrikas eröffnet neue Perspektiven.
Rhythmusinstrumente bieten eine hervorragende Möglichkeit für das Klassenmusizieren oder die Arbeit in AGs. Oft fehlen in der Schule aber die passenden Instrumente. Orff goes Latin zeigt wie nicht nur das Orff-Instrumentarium entstaubt werden und fetzige Rhythmen aus der Karibik ins Klassenzimmer geholt werden können.
Buch und CD bieten u.a. folgende Themen:

  •  die karibischen Rhythmen „Plena“, „Gagá“ und „Merengue Haitiano“ in verschiedenen Schwierigkeitsgraden
  • eine gründliche Einführung in die Spieltechniken der karibischen Trommeln
  • Organisationsprinzipien der Trommelmusik und ihre rhythmischen Grundlagen
  • Methodik und Didaktik der Trommelmusik und hier speziell die vom Autor entwickelte
    orff-goes-latin-redeker-leseprobe

    Leseprobe

    Arbeit mit „rhythmischen Basiszellen“

  • Historische und kulturelle Hintergründe der Rhythmen; Sklaverei und Kulturverschmelzung
  • Traditionelle Songbeispiele (notiert)
  • Interdisziplinäre Projekte, Instrumentenbau, Tanz
  • 8 Seiten illustrierende Farbfotos
  • Anhang mit Arbeitsblättern, Bibliographie und Diskographie
  • Alle notierten Rhythmen auch auf der CD
  • Beispielsongs von der Gruppe „Los Millionarios“

Rezensionen